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Hornbach setzt Umsatzwachstum im ersten Quartal 2021/22 fort

Kennzahlen der Hornbach-Gruppe für das 1. Quartal im Überblick

(in Mio. Euro soweit nicht anders angegeben)

  1. Quartal 2021/22 1. Quartal 2020/21 ± in %
Nettoumsatz 1.678,1 1.577,0 6,4
davon Teilkonzern Hornbach Baumarkt AG 1.575,8 1.492,1 5,6
- Deutschland 814,9 808,4 0,8
- Übriges Europa 760,9 683,7 11,3
Flächenbereinigtes Umsatzwachstum (DIY) 4,3% 17,5%  
davon Teilkonzern Hornbach Baustoff Union GmbH 101,9 84,5 20,5
Handelsspanne (in % vom Nettoumsatz) 35,5% 35,9%  
EBIT 169,1 173,4 -2,5
Bereinigtes EBIT 1) 169,1 172,8 -2,2
davon Teilkonzern Hornbach Baumarkt AG 153,8 160,0 -3,9
Konzernergebnis vor Steuern 157,5 163,3 -3,5
Periodenüberschuss vor Gewinnanteilen anderer Gesellschafter 118,0 122,9 -4,0
Ergebnis je Holding-Aktie (in Euro) 5,83 6,06 -3,8
Investitionen 55,1 27,1 >100

Sonstige Kennzahlen Hornbach Holding AG & Co. KGaA Konzern

  31. Mai 2021 28. Februar 2021 ± in %
Eigenkapital in % der Bilanzsumme 45,1% 44,2  
Anzahl der Einzelhandelsfilialen 2) 163 163  
Verkaufsfläche nach BHB (in Tqm) 1.921 1.918 0,2
Mitarbeiter (Anzahl) 24.243 23.279 4,1

Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten. Prozentangaben sind auf Basis TEuro gerechnet.

1) bereinigt um nicht-operative Aufwendungen und Erträge

2) davon 161 Bau- und Gartenmärkte sowie zwei Bodenhaus-Fachmärkte

  • Hohe Kundennachfrage nach Baumarktprodukten hält an: Konzernumsatz mit einem Plus von 6,4 % über starkem Vorjahresquartal

  • Online-Umsatz steigt um mehr als 70% und überschreitet auf einer rollierenden Zwölf-Monats-Basis erstmals die Marke von 1 Milliarde Euro.

  • Bereinigtes EBIT mit 169,1 Mio. Euro nahe dem Rekordniveau des Vorjahres – langfristiger Profitabilitätstrend weiterhin deutlich höher als vor der Pandemie

  • Prognose Gesamtjahr 2021/22 präzisiert: Leichtes Umsatzwachstum und bereinigtes EBIT zwischen 290 und 326 Mio. Euro erwartet

Bornheim/ Pfalz, 25. Juni 2021. Die Hornbach-Gruppe (Hornbach Holding AG & Co. KGaA Konzern) hat den Umsatz im ersten Quartal 2021/22 (1. März bis 31. Mai 2021) gegenüber dem Rekordniveau des Vorjahres nochmals gesteigert. Der Konzernumsatz legte um 6,4% auf 1.678,1 Mio. Euro (Vj. 1.577,0 Mio. Euro) zu. Die Profitabilität ist im Jahresvergleich weiter signifikant höher als in den Jahren vor der Corona-Pandemie. Das um nicht-operative Ergebniseffekte bereinigte Betriebsergebnis (EBIT) erreichte im Q1 2021/22 mit 169,1 Mio. Euro beinahe den historischen Höchststand des Vorjahresquartals (172,8 Mio. Euro). Der Vorstand hat die Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2021/22 präzisiert. Aufgrund der guten Entwicklung im ersten Quartal, der unvermindert hohen Kundennachfrage nach DIY- und Bau-Sortimenten sowie den derzeit sichtbaren Fortschritten in der Pandemiebekämpfung rechnet die Hornbach-Gruppe bei allen Unsicherheiten im Gesamtjahr 2021/22 mit einem leichten Umsatzwachstum und einem bereinigten EBIT zwischen 290 Mio. Euro und dem Vorjahreswert in Höhe von 326 Mio. Euro.

„Wir sind mit dem fortgesetzt starken Umsatztrend in unserem gesamten Geschäftsgebiet und insbesondere dem Wachstum im Onlinehandel inklusive Click & Collect in dem für uns wichtigen Frühjahrsquartal 2021/22 sehr zufrieden. Obwohl wir im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres nochmals stärker im Verkauf eingeschränkt waren und obendrein das Wetter über weite Strecken ungewöhnlich kalt war, haben wir den Vorjahresumsatz weiter steigern können. Die Ertragsentwicklung hat sich auf einem deutlich höheren Niveau als vor der Pandemie eingependelt. Mit einer bereinigten EBIT-Marge von 10,1% im Q1 2021/22 erzielte die Hornbach-Gruppe – nach der Rekordmarge von 11,0% vor einem Jahr – den zweithöchsten Wert in einem ersten Quartal seit Umstellung auf IFRS-Rechnungslegung vor 20 Jahren.

Ausgehend von einem starken ersten Quartal blicken wir weiterhin vorsichtig optimistisch auf das Geschäftsjahr 2021/22 und erwarten eine positive Jahres-Umsatzentwicklung leicht über Vorjahresniveau“, sagte Albrecht Hornbach, Vorstandsvorsitzender der Hornbach Management AG.

Baumärkte flächen- und währungskursbereinigt plus 4,3% - DIY-Onlinehandel plus 71%

Im größten operativen Teilkonzern Hornbach Baumarkt AG (DIY-Einzelhandel), der zum 31. Mai 2021 unverändert 163 großflächige Bau- und Gartenmärkte sowie Onlineshops in neun europäischen Ländern betreibt, stiegen die Umsätze um 5,6% auf 1.575,8 Mio. Euro (Vj. 1.492,1 Mio. Euro). Flächen- und währungskursbereinigt legten die DIY-Umsätze in den ersten drei Monaten konzernweit um 4,3% zu.

Besonders stark gewachsen sind im ersten Quartal 2021/22 die Onlinebestellungen sowie Click & Collect. Insgesamt wuchs der Onlineumsatz (inklusive Click & Collect) gegenüber dem Vorjahresquartal um 71,2% auf 375,0 Mio. Euro. Auf einer rollierenden Zwölf-Monats-Basis überschritt der Onlineumsatz damit erstmals die Marke von 1 Milliarde Euro und erreichte einen Anteil von 19,4% am Gesamtumsatz.

Die Nettoumsätze der inländischen Hornbach-Baumärkte erhöhten sich im ersten Quartal um 0,8% auf 814,9 Mio. Euro (Vj. 808,4 Mio. Euro). Obwohl die Märkte in Deutschland in Q1 2021/22 im Vergleich zum Vorjahresquartal signifikant von Corona-Auflagen betroffen waren, konnten die flächenbereinigten Umsätze mit minus 0,1% auf dem Rekord-Vorjahresniveau gehalten werden (Vj. plus 24,4%). In der Region übriges Europa, in der die DIY-Geschäftsaktivitäten der acht Länder außerhalb Deutschlands zusammengefasst werden, stiegen die Umsätze um 11,3% auf 760,9 Mio. Euro (Vj. 683,7 Mio. Euro). Der Auslandsanteil am Umsatz des Hornbach Baumarkt AG Teilkonzerns stieg somit von 45,8% auf 48,3%. Flächen- und währungskursbereinigt legten die Umsätze im übrigen Europa um 9,5% zu.

Die Umsatzentwicklung des ersten Quartals 2021/22 war durch regional unterschiedliche und im Vergleich zum Vorjahresquartal insgesamt weitreichendere Verkaufsbeschränkungen beeinflusst. In Luxemburg, Rumänien, Schweden und der Schweiz gab es keine wesentlichen Restriktionen. In den übrigen 5 Ländern des Hornbach-Geschäftsgebiets war der stationäre Verkauf an Privatkunden zeitweise nicht erlaubt bzw. nur eingeschränkt für bestimmte Sortimente – wie etwa in Gartencentern – oder nach voriger Terminvereinbarung (Click & Meet) im kompletten Markt möglich.

Der Teilkonzern Hornbach Baustoff Union GmbH (HBU), der aktuell 34 Baustoffhandlungen im Südwesten Deutschlands sowie zwei grenznahe Standorte in Frankreich (Lothringen) betreibt, steigerte die Umsätze um 20,5% auf 101,9 Mio. Euro (Vj. 84,5 Mio. Euro). Das Wachstum ist ganz wesentlich auf die stark gestiegene Nachfrage der professionellen Kunden des Bauhaupt- und -nebengewerbes nach Baumaterialien zurückzuführen, bei denen es in der Fachhandelsbranche aufgrund von Schwierigkeiten in der internationalen Warenversorgung schon zu Engpässen gekommen ist. Die HBU hat dank ihres leistungsfähigen Niederlassungsnetzes und der guten Bevorratung ihre Wettbewerbsposition im Berichtsquartal weiter gestärkt.

Bereinigtes Betriebsergebnis nur knapp unter Vorjahr

Die unvermindert hohe Kundennachfrage konnte Hornbach unter herausfordernden Rahmenbedingungen dank der Interconnected-Retail-Strategie weiterhin gut bedienen. Allerdings war das Umsatzwachstum aufgrund der Corona-Auflagen in weiten Teilen des Geschäftsgebiets mit erhöhtem Aufwand im Marktbetrieb und in der Logistik verbunden. Insbesondere der sprunghafte Anstieg von Reservieren & Abholen (Click & Collect) während der stationären Verkaufsbeschränkungen im Privatkundengeschäft erforderte einen höheren Personaleinsatz. Zudem zogen im Vergleich zum Vorjahr nochmals gestiegene Ordervolumina im Onlineshop höhere Aufwendungen für Fulfillment-Dienstleistungen (B2C-Logistik) nach sich. Ergebnisbelastend wirkten überdies normalisierte höhere Kosten für Marketing und Instandhaltungen, die im Jahr zuvor während der ersten Pandemiewelle zunächst deutlich reduziert worden waren. Das bereinigte EBIT der Hornbach-Gruppe hat sich in diesem Zusammenhang dennoch gut behauptet und ging nur relativ leicht um 2,2 % auf 169,1 Mio. Euro (Vj. 172,8 Mio. Euro) zurück. Die bereinigte EBIT-Marge lag mit 10,1% im Q1 2021/22 signifikant über dem Vergleichswert des Vor-Corona-Q1 2019/20 in Höhe von 7,2%. Das Ergebnis je Holding-Aktie belief sich auf 5,83 Euro (Vj. 6,06 Euro).

Hornbach-Gruppe präzisiert Prognose für das Geschäftsjahr 2021/22: Leichtes Umsatzwachstum und bereinigtes EBIT zwischen 290 und 326 Mio. Euro erwartet

Die am 27. Mai 2021 veröffentlichte Prognose für das Gesamtjahr 2021/22 wird präzisiert: Der Vorstand hält es für wahrscheinlich, dass sich die Umsätze in der Hornbach-Gruppe nicht zuletzt aufgrund des absehbar hohen Bedarfs an DIY- und Bauprodukten leicht besser entwickeln als im Vorjahr und in einer Bandbreite von etwa 1% bis 5% wachsen werden (Geschäftsjahr 2020/21: 5.456 Mio. Euro).

Bezüglich der Ertragsprognose geht die Hornbach-Gruppe derzeit davon aus, dass das bereinigte Konzernbetriebsergebnis (EBIT) leicht unter dem Rekordniveau des Geschäftsjahres 2020/21 in einer Bandbreite von 290 bis 326 Mio. Euro liegen wird. Angestrebt wird eine bereinigte EBIT-Marge 2021/22 in einer Bandbreite von 5,3% bis 5,7%, die somit signifikant über dem Wert des Vor-Corona-Geschäftsjahres 2019/20 (4,8%) und dem Mittelwert der letzten 20 Jahre (4,5%) liegen soll. Beim Teilkonzern Hornbach Baumarkt AG wird ein bereinigtes EBIT in der Bandbreite von 240 bis 278 Mio. Euro bzw. eine bereinigte EBIT-Marge zwischen 4,6% und 5,2% erwartet.

Download Pressemitteilung: PDF (335,00 kB)

Download Quartalsmitteilung HORNBACH Holding AG & Co. KGaA: PDF (207,03 kB)

Download Quartalsmitteilung HORNBACH Baumarkt Konzern: PDF (456,44 kB)

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