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Startschuss für weiteren Logistik-Standort in Essingen

Hornbach Baumarkt AG baut neues Logistikzentrum für Lang- und Sperrgut im Industriegebiet Essingen / Zunächst intensive Erdarbeiten erforderlich / Umfangreiche Maßnahmen für den Natur- und Artenschutz vorgesehen

Bornheim, 8. Juni 2021. In direkter Nachbarschaft des 1999 in Betrieb genommenen Logistikzentrums im Industriegebiet Essingen haben die Bauarbeiten begonnen: Die Hornbach Baumarkt AG mit Stammsitz im benachbarten Bornheim investiert rund 25 Millionen Euro in den Neubau eines Logistikzentrums für Lang- und Sperrgut auf dem rund 60.000 Quadratmeter großen Grundstück nahe des Dreihof-Kreisels. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2023 geplant. Bis dahin sollen auch 50 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt werden.

Das 1877 in Landau gegründete und nach wie vor familiengeführte Unternehmen betreibt heute unter dem Dach der Hornbach Baumarkt AG 161 Bau- und Gartenmärkte sowie zwei Fachmärkte in neun Ländern Europas und nutzt sieben Logistik-Standorte zu deren Belieferung. „Essingen ist seit mehr als zwei Jahrzehnten ein Eckpfeiler unserer Logistik und wir freuen uns sehr darüber, dass wir hier weiter wachsen und unseren Erfolg fortschreiben können“, erklärt Ingo Leiner, der im Vorstand der Hornbach Baumarkt AG unter anderem die Ressorts Logistik und Bauwesen verantwortet.

Bevor mit den eigentlichen Baumaßnahmen in Essingen begonnen werden kann, müssen noch 4500 Kubikmeter Oberboden abgetragen werden. Die Erde wird auf einem benachbarten Grundstück zwischengelagert und nach Fertigstellung des Gebäudes vom Generalunternehmer auf den Freiflächen eingesetzt. Die ersten Ladungen Oberboden werden in diesen Tagen mit Sattelzügen transportiert.

Mehr als 20.000 Quadratmeter zusätzliche Hallenfläche

In Essingen war am 3. Mai 1999 der Startschuss für das neue Cross-Docking-Verfahren in der Hornbach-Logistik gefallen. An diesem Logistikzentrum werden auch heute noch Waren der Hersteller angeliefert, umgeschlagen und an rund 50 Hornbach Bau- und Gartenmärkte in Deutschland, Luxemburg und der Schweiz ausgeliefert. Im Verbund mit weiteren Standorten fungiert Essingen darüber hinaus als Regionallager des Konzerns. Zusätzlich werden seit April 2020 von hier aus Waren direkt an Endkunden verschickt. Nachdem das Volumen der Onlinebestellungen mit Beginn der Corona-Pandemie sprunghaft angestiegen war, hatte das Unternehmen einen Teil des Standortes umgebaut zu einem Direktversandzentrum. Dessen Betrieb ist dauerhaft eingeplant.

Anders als an den beiden weiteren, eigenständigen Logistik-Standorten in Lehrte und Vilshofen, gab es in Essingen bislang keinen Platz für schwere und sperrige Waren. Alles, was nicht auf der üblichen Euro-Palette Platz findet, wird an einem externen Logistik-Standort in Lorsch bearbeitet. Da dort die Voraussetzungen für einen dauerhaften Betrieb fehlen, erweitert das Unternehmen nun seine Kapazitäten in Essingen. Im neuen Logistikzentrum wird aber nicht nur Lang- und Sperrgut bearbeitet; auch Importartikel sollen in einem Teilbereich der gut 21.000 Quadratmeter großen Hallen gelagert werden.

Team am Standort Essingen wächst auf rund 200 Mitarbeiter

Am Standort Lorsch sind neben externen Dienstleistern aktuell auch 30 Hornbach-Mitarbeiter tätig. Viele davon werden nach Essingen wechseln, sobald das neue Logistikzentrum den Betrieb aufnimmt. Zusätzlich möchte das Unternehmen bis zu 50 weitere Mitarbeiter einstellen. „Mit dem Bewerbungsverfahren wollen wir voraussichtlich im Laufe des Jahres 2022 starten. Die neuen Kolleginnen und Kollegen werden sich dann einige Monate lang in Lorsch mit den Aufgaben und Anforderungen vertraut machen“, erklärt Senad Sahinovic, der als Standortleiter Mitte für Lorsch und Essingen verantwortlich ist. Die rund 130 Mitarbeiter im bestehenden Logistikzentrum „In der Windblase“ sollen nur in Ausnahmefällen am neuen Standort für Lang- und Sperrgut eingesetzt werden. „In Spitzenzeiten, wenn in einem Bereich deutlich mehr Arbeit anfällt als im anderen, macht das durchaus Sinn. In Lehrte und Vilshofen, wo wir neben den klassischen Logistikzentren bereits zusätzliche Hallen für Lang- und Sperrgut betreiben, läuft das sehr erfolgreich. Und ich freue mich darüber, dass wir dazu bald auch in Essingen Gelegenheit haben werden“, so Senad Sahinovic.

Umfangreiche Maßnahmen zugunsten des Natur- und Artenschutzes geplant

Nach Vorschlägen eines ökologischen Gutachters hat Hornbach bereits eine Reihe von Maßnahmen geplant, die im Zuge der Bauarbeiten Schritt für Schritt umgesetzt werden. Nördlich der zukünftigen Hallen soll beispielsweise eine Grünfläche mit Entwässerungsrigolen, Bäumen und Pflanzen entstehen, die Vögeln und Insekten einen Lebensraum bietet. Zur Bewässerung der Grünfläche rund um das Gebäude soll Regenwasser genutzt werden, das in Zisternen gesammelt wird. Die gesamte Außenbeleuchtung wird insekten- und vogelgerecht ausgeführt. Gut die Hälfte des Hallendaches soll begrünt, ein weiteres Viertel mit einer Photovoltaikanlage bebaut werden. „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, bereits im Vorfeld alle Weichen für eine gute Energiebilanz des Gebäudes und für einen verantwortungsvollen Natur- und Artenschutz zu stellen“, erklärt Anna Krall, die als CSR-Managerin der Hornbach-Gruppe das Bauvorhaben begleitet.

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