Hornbach bleibt auf Wachstumskurs
Konzernumsatz wächst im Dreivierteljahr um 4,4% auf 2,3 Mrd. Euro – Überdurchschnittliche
Umsatzdynamik in Deutschland – Operative Ertragskraft verbessert
Neustadt a. d. W., 22. Dezember 2009. Hornbach steuert in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres (1. März bis 30. November 2009) weiter auf Wachstumskurs. Der Nettoumsatz der Hornbach-Gruppe (Hornbach Holding AG Konzern) stieg im Dreivierteljahr um 4,4% auf 2.311 Mio. Euro (Vj. 2.214 Mio. Euro). Das Betriebsergebnis (EBIT) erreichte kumuliert 152,6 Mio. Euro (Vj. 163,6 Mio. Euro). Bereinigt um nicht operative Ergebniseffekte, die in erster Linie aus Immobiliengewinnen im Vorjahr stammten, erhöhte sich das EBIT im Konzern um fast 12%. Damit hat die Hornbach-Gruppe die operative Ertragskraft im laufenden Geschäftsjahr trotz der konjunkturellen Unwägbarkeiten gesteigert.
Im größten operativen Teilkonzern Hornbach-Baumarkt-AG erhöhten die europaweit 130 Bau- und Gartenmärkte den Umsatz insgesamt um 4,0% auf 2.166 Mio. Euro (Vj. 2.083 Mio. Euro) und flächen-bereinigt um 1,6%. Besonders erfreulich war die flächenbereinigte Umsatzdynamik der Bau- und Gartenmärkte in Deutschland, die im Dreivierteljahr eine Wachstumsrate von 3,0% erzielten. Hornbach gelang es erneut, von der Lust der Deutschen am Heimwerken und Renovieren stärker als der Branchenschnitt zu profitieren und Marktanteile hinzuzugewinnen. Überwiegend erfreuliche Umsatzsteigerungen verzeichneten auch die übrigen westeuropäischen Länder, in denen Hornbach großflächige Bau- und Gartenmärkte betreibt. Im Gesamtkonzern konnten dadurch die konjunkunkturbedingten Nachfragerückgänge in Osteuropa mehr als ausgeglichen werden.
Zusätzliche Wachstumsimpulse steuerte der im Teilkonzern Hornbach Baustoff Union GmbH (HBU) zusammengefasste Baustoffhandel in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2009/2010 zum Erfolg der Gruppe bei. Gegen den negativen Branchentrend haben die 21 Baustoffhandlungen der HBU den Umsatz um fast 11% gesteigert und die Erträge deutlich überproportional verbessert.
Grundsolide präsentiert sich die Bilanz der Hornbach-Gruppe. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich zum 30. November 2009 im Vergleich zum Bilanzstichtag (28. Februar) von 39,1% auf 40,8%. Gleichzeitig stiegen die flüssigen Mittel von 275 Mio. Euro auf 405 Mio. Euro. Die Prognose für das Gesamtjahr lässt das Unternehmen unverändert. Demnach wird ein Umsatzanstieg im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich erwartet. Das EBIT der Hornbach-Gruppe wird im Gesamtjahr wegen der hohen Immobiliengewinne im Vorjahr deutlich unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2008/2009 (179,1 Mio. Euro) liegen, aber voraussichtlich das EBIT des Geschäftsjahres 2007/2008 (105,5 Mio. Euro) übertreffen.
Über HORNBACH
Die Hornbach-Gruppe ist einer der größten Betreiber von Bau- und Gartenmärkten in
Europa. Der Gesamtkonzern Hornbach Holding AG umfasst neben dem größten operativen
Teilkonzern Hornbach-Baumarkt-AG (Bau- und Gartenmärkte/DIY) noch die Teilkonzerne
Hornbach Baustoff Union GmbH (regionaler Baustoff- und Baufachhandel) und Hornbach
Immobilien AG (Immobilien- und Standortentwicklung).
Im abgelaufenen Geschäftsjahr) 2008/2009 (1.März 2008 bis 28.Februar 2009) erzielte die
Hornbach-Gruppe einen Umsatz von 2,75 Mrd. Euro. Die 38 Auslandsmärkte trugen 41
Prozent zum Gesamtumsatz der Baumärkte bei. Konzernweit sind mittlerweile mehr als
13.000 Mitarbeiter beschäftigt.
1877 gegründet, ging das Familienunternehmen mit Wurzeln in der Pfalz 1987 erstmals an
die Börse. Hornbach betreibt derzeit 130 großflächige Bau- und Gartenmärkte in neun
Ländern, davon 92 in Deutschland. Die weiteren Länder sind Österreich, die Niederlande,
Tschechien, die Schweiz, Schweden, die Slowakei, Luxemburg und Rumänien.
Mit Pionierleistungen wie dem ersten kombinierten Bau- und Gartenmarkt (1968),
dem ersten Megastore (1980) und dem ersten Baumarkt mit Drive-in (2003) beweist
Hornbach ständig aufs Neue seine Innovationskraft.
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