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CSR-System zur Risikofrüherkennung

In Zusammenarbeit mit dem österreichischen Start-up-Unternehmen Sophiesystems und der Universität Wien hat HORNBACH die sogenannte CSR-Map entwickelt. Hinter dem Namen versteckt sich ein IT-System, mit dem mögliche Lieferrisiken früher erkannt und bestenfalls vermieden werden können. Die CSR-Map steht auf zwei Pfeilern. Zum einen enthält sie eine Fülle von Daten: Hierzu gehören alle relevanten Artikelstammdaten des HORNBACH-Sortiments, außerdem alle Lieferanten-Auditberichte, die von den Prüfinstituten an HORNBACH übergeben werden. Für jedes – zunächst außereuropäische – Land werden international anerkannte Indizes hinterlegt, darunter Korruptionsindizes, Umweltindizes (verknüpft mit der landesspezifischen Gesetzgebung) und Sozialindizes.

Alle diese Daten zusammen ergeben einen sogenannten Risikobaum, anhand dessen einzelne Artikel bewertet werden können. Zum anderen ist die CSR-Map mit einem Nachrichtensystem verknüpft, das Meldungen in Echtzeit verarbeitet. Die Nachrichten werden in Beziehung gesetzt zu den eingegebenen Produkten, Fabriken und Lieferanten. So kann das System beispielsweise bei Umweltkatastrophen sofort reagieren und färbt betroffene Artikel rot.

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